Inselgeschichten
Eindrücke vom Leben auf der Insel Kythera
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Über diesen Blog

Wir waren jung, als wir an der Südküste Kretas am Stand schliefen und Hermann Hesse lasen.
Heute pendeln wir zwischen Graubünden und Kythera.
Wir lieben die friedliche und fast ursprünglich gebliebene Insel.
Einige Alltagseindrücke von der Zeit nach 2008 habe ich in den “Inselgeschichten” skizziert.
Interesse?

4 Kommentare
Evripidis Papadimitriou
März 6, 2013 at 8:09 pm

Tolle Arbeit. Die Inselgeschichten sind viel mehr als das was man darunter vermutet. Stille Landschaften, Alltagssituationen, Bilder von ausdruckvollen menschlichen Gesichtern, Gefühle und Emotionen werden vom Autor geschickt vermischt. Das ermöglicht tiefe Einblicke in die Mentalität, das Leben, die Sorgen, und die Hoffnungen einer von der ‚Krise’ stark geschüttelten Gesellschaft. Eine wirklich bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass der Autor kein Grieche ist.
Ich habe sie alle gelesen und finde, dass die Kurzgeschichten eine doppelte Botschaft haben: nach ‚Außen’ ist es eine Art Hilferuf. Nach Innen ist es eine Botschaft, dass diese Gesellschaft sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren und auf jene Werte besinnen sollte, welche ihre Kultur immer ausgemacht haben. Das könnte eventuell auch der Weg aus der jetzigen Krise sein.
Bin sehr gespannt auf weitere Inselgeschichten…

    menn mario und ursi
    März 18, 2013 at 9:52 pm

    Durch diese wunderbaren Inselgeschichten und die ausdruckstarken Fotos erhalten wir Einblick in das Wesen der Griechen. Wir Schweizer könnten viel lernen von der grossen Gastfreundschaft und ihrer Lebensfreude, wir freuen uns noch mehr zu erfahren, wir danken im Voraus

Gaston
März 7, 2013 at 6:11 pm

Die Inselgeschichten sind eine wunderbare Liebeserklärung an Griechenland mit all seinen Widersprüchen – aber auch mit der Zuversicht, dass alles gut kommen wird und die Krise auch eine Chance ist. Weiter so – ich freue mich auf weitere Inselgeschichten.

andreas
März 22, 2013 at 10:13 pm

Lieber Evripidis und lieber Gaston

herzlichen Dank für eure wertschätzenden Kommentare zu meinem Blog. Ihr seid die ersten Zwei! Merci!

Lasst mich einige Anmerkungen ergänzen:

Evripidis, es mag schon richtig sein, dass die Geschichten eine Botschaft haben, aber ich möchte keine explizite oder implizite Botschaft „nach innen“ geben wollen. Wie käme ich dazu?!

Ich möchte meine Hochachtung vor der Art und Weise, wie die Menschen in dieser Situation ihr Leben meistern, ausdrücken. Nicht mehr und nicht weniger.

Und, lieber Gaston, diese Kraft, diese Lebensfreude – trotz allem – macht es aus, dass aus den Geschichten etwas Zuversicht klingt.
Die Zuversicht steht nicht im Zusammenhang mit den politischen Interventionen.
Hier sehe ich nicht den Hauch einer Chance in der Krise.

Und, liebe Ursi, lieber Mario, kennen lernt man die Griechen, wenn man kommt. Kales diakopes! Schöne Ferien.

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